Bewertung unserer Arbeit

Bewertung der politischen Arbeit von Statt Partei in der Hamburgischen Bürgerschaft 1993 - 1997.
Bewertung der politischen Arbeit von STATT Partei in der Hamburgischen Bürgerschaft. (Foto: Gerd Altmann/ pixelio.de/ 520329)

"Das ist kein taktischer, kein machtbesessener, sondern ein sachbezogener Kooperationspartner. Das ist in der Politik selten. Aber es ist sehr positiv und ich glaube, dass die Hamburger Bürger sich noch einmal nach dieser versachlichenden Kraft zurücksehnen werden." (Hamburgs Erster Bürgermeister Henning Voscherau am 20.06.1996 in der Sendung "Schalthoff live" des Fernsehsenders "Hamburg 1".)

 

"Überraschenderweise ist Voscherau auch nicht mehr egal, wer unter ihm Mehrheitsbeschaffer ist. "Wir wollen Sie behalten, Herr Reichert", sagte er zum Gruppensprecher der STATT Partei trotz der vielen Regierungskrisen allein in diesem Jahr. "Hamburg wird sich nach diesem Regierungsbündnis noch einmal zurücksehnen." (Silke Mertins in "die tageszeitung" (taz) vom 17.12.1996).

 

"So ist der Regierungschef sogar voll des Lobes für den Kooperationspartner STATT Partei, mit dem man so reibungslos zusammengearbeitet habe wie mit früheren Koalitionspartnern nicht. Dabei hat er sich vom Gruppensprecher der STATT Partei in der Bürgerschaft, Achim Reichert, die ungewöhnlichste Abrechnung vorm Parlament anhören müssen, die einem Regierungschef je widerfahren sein dürfte." (Susanne von Bargen in der Kolumne "Das Jahr im Rathaus" des Hamburger Abendblatts vom 28.12.1996)

 

"Ihre Arbeit ist mit der konsequenteren Sparpolitik des Senats verbunden und mit der wenig wählerwirksamen Bezirksverwaltungsreform. Insofern hat STATT Partei positive Spuren hinterlassen... Dass es zu keiner klaren inhaltlichen Profilierung gekommen ist, liegt auch an der unterschiedlichen Zusammensetzung der Mitglieder und Wähler... Als Webfehler muss im Nachhinein wohl auch angesehen werden, dass die STATT Partei unabhängige Experten in den Senat geschickt hat... (sie) kann sich politische Erfolge (ihrer Senatoren) nicht ans eigene Revers heften... (sie) waren mit dem Schritt aus dem politischen Nichts ins Zentrum der Regierungsmacht überfordert." (Peter Ulrich Meyer im Hamburger Abendblatt vom 21.01.1997)

 

"Als Regierungspartei hat die STATT Partei in der derzeit laufenden Legislaturperiode sich vergleichsweise am allerstärksten für die Belange des Handwerks eingesetzt. Sie hat also bereits durch Taten bewiesen, dass sie sich für den Mittelstand tatsächlich auch engagiert. Insbesondere beim derzeitigen Fraktionsvorsitzenden Reichert stimmen ein klares Wort und eine konsequente Tat stets überein." (Nord-Handwerk 5/97, Zeitschrift der Handwerkskammer Hamburg)

 

Anlässlich meines und unseres Ausscheidens aus der Hamburgischen Bürgerschaft haben mich viele Briefe politischer Weggefährten mit sehr herzlichen und anerkennenden Worten erreicht, mit Bewertungen, die weit entfernt sind von der öffentlichen Wahrnehmung durch die Bürger Hamburgs. Angesichts dieser Diskrepanz bin ich mir nicht sicher, dass die Briefschreiber Auszüge dieser Briefe veröffentlicht sehen möchten. Ich verzichte daher darauf und bedanke mich nochmals sehr herzlich bei allen Verfassern dieser Briefe, wenn sie vielleicht zufällig diese Zeilen lesen.