Eigene Zitate + Aphorismen

Ein stimmungsvolles Bild mit Büchern, das Achim Reichert seinen Zitaten und Aphorismen vorangestellt hat.
Eine besinnliche Atmosphäre, die zum Nachdenken anregt und zum Thema passt, zu Zitaten und Aphorismen (Foto: drsg98/ fotolia.com/ 40553695)

Warum diese Seite?

 

Was mich gedanklich beschäftigt, mich umtreibt und bewegt, bringe ich gerne anschaulich, kurz und bündig zu Papier. Möglichst mit einer Prise Humor, zumindest aber einem Augenzwinkern.

 

Ein Kunde, für den ich als Unternehmensberater tätig war, schrieb in seiner abschließenden Beurteilung u.a.: "Besonders beeindruckt hat uns Ihre Fähigkeit, längere Diskussionsbeiträge prägnant zusammenzufassen und auf den Punkt zu bringen..."

 

Ein anderer Kunde, für dessen allgemeinmedizinische Praxis ich Jahre später eine Homepage erstellt hatte, sagte mir mal: "Ihre Direktheit ist für mich manchmal schwer zu ertragen."

 

Susanne von Bargen schrieb am 28.12.1996 im Jahresrückblick des Hamburger Abendblatts: "Reichert, bekannt für seine bildlichen Vergleiche für politische Situationen, ..."


Aphorismen mit blauer, fetter Schrift finden Sie auch über mein Autorenportrait bei www.aphorismen.de. Aphorismen in brauner, fetter Schrift finden Sie im Aphorismen-Archiv. In beiden Portalen können Sie Aphorismen nach einer Vielzahl von Kriterien suchen, z.B. Autor, Themenbereich, Stichworte.

 

Um die folgende Auflistung nicht unnötig aufzublähen, ist jedes Zitat bzw. jeder Aphorismus nur einem Themenbereich zugeordnet, auch wenn er noch andere Themenbereiche tangiert. Ich bitte Sie um Verständnis.

 

Alter

Lebenszyklus

 

Kaum auf der Welt - Nicht mehr lange auf der Welt

Noch nicht laufen können - Kaum noch laufen können

Noch keine Zähne - Immer weniger Zähne

Noch nicht sauber - Inkontinent

Erst wenige Erinnerungen - Sich kaum noch erinnern können

 

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Wer sich nicht in jungen Jahren mächtig ins Zeug legt,

wird im Alter den Gürtel enger schnallen müssen.

 

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Je mehr du dir in jungen Jahren gönnst,

desto mehr wird es dir im Alter fehlen.

 

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Die Versorgungslücke im Alter

entsteht durch zwei Fehleinschätzungen:

Die Unterschätzung, wieviel man im Alter benötigt,

und die Überschätzung, wieviel man im Alter bekommt.

 

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Wer beizeiten stirbt, bleibt von Altersarmut verschont.

 

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Was nützt ein Seniorenteller,

wenn man nicht mehr richtig kauen kann?

Denn selbst ein kleines Steak

lässt sich weder lutschen noch schlürfen.

 

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Was nützt es, sein Geld in Erinnerungen angelegt zu haben,

wo doch im Alter das Erinnerungsvermögen nachlässt?

 

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Wer sich keinen gescheiten Zahnersatz mehr leisten kann,

wird bald auf dem Zahnfleisch gehen.

 

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Wenn die Rente nicht einmal mehr für die Heizkosten reicht,

  nützt es bei Kälte auch nicht, mit den Zähnen zu klappern.

Denn für Zahnersatz reicht sie dann allemal nicht.

 

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Beim Gespräch über Zahnersatz gestand uns eine Nachbarin,

sie habe inzwischen einen Mittelklassewagen im Mund.

Ist das denn beim Kauen nicht sehr hinderlich?

 

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Gesundheit, Ärzte, Medizin

 

Was am schnellsten wirkt,

lässt oftmals auch am schnellsten nach.

 

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Angesichts der vielen Risiken und Nebenwirkungen,

von denen in Beipackzetteln die Rede ist,

stellt sich die Frage, was schädlicher ist:

die Einnahme der Medizin oder der Verzicht darauf.

 

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Angesichts der vielen Risiken und Nebenwirkungen,

von denen in Beipackzetteln die Rede ist,

muss man schon eine robuste Gesundheit haben,

um sich solche Krankheiten leisten zu können.

 

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Dass die Pharmaindustrie

trotz furchterregender Beipackzettel

Milliarden umsetzt, liegt daran,

dass die wenigsten sie lesen,

die sie lesen, nicht verstehen,

die sie verstehen, nicht ernst nehmen,

die sie ernst nehmen, vom Arzt gesagt bekommen:

Alles halb so schlimm, die Hersteller sicherten sich halt ab.

 

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Alles von Belang, was wir tun oder lassen,

ist mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden,

nicht nur die Einnahme von Medikamenten.

 

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Manches Medikament ist bekannter

für seine Nebenwirkungen

als für seinen Nutzen.

 

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Das Obduktionsergebnis ist der am besten abgesicherte

medizinische Befund. Für den Patienten zudem kostenlos.

Hat aber den Nachteil, dass der Patient dafür tot sein muss.

 

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Glauben, Gott, Religion, Kirche

Es glauben erheblich mehr Menschen

an ein höheres Wesen als an Gott.

Warum tun sie sich eigentlich so schwer damit,

dieses höhere Wesen einfach Gott zu nennen?

 

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Glauben hat dort genügend Raum,

wo er nicht mit gesichertem Wissen kollidiert.

 

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Die Botschaft Jesu Christi wäre nicht weniger wert,

wenn herauskäme, dass er in Wirklichkeit nicht Gottes Sohn war.

Dann könnte wenigstens keiner seine Leistung relativieren:

"Ist ja kein Wunder: Bei DEM Vater!"

 

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Die katholische Kirche predigt Gottes Wort

"Wachset und mehret Euch",

verbietet aber ihren Geistlichen,

mit gutem Beispiel voranzugehen.

 

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Hätten Politiker und Geistliche

konsequent das Lutherwort beherzigt

und dem Volk auf´s Maul geschaut,

hätten wir heute weder Politikverdrossenheit

noch leere Kirchenbänke.

 

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Der Umstand, dass bisher kein Astronaut Gott begegnet ist,

widerlegt nicht seine Existenz.

Ohne ihn gäbe es weder den Astronauten

noch die physikalischen Gesetze, die er sich zunutze macht.

 

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Ich glaube nicht, dass Gott

in unser Alltagsgeschehen eingreift.

  Es sei denn, du kannst ihn davon überzeugen,

in deinem Fall eine Ausnahme zu machen.

 

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Hadere nicht mit Gott, dass er

so viel Böses in der Welt zulässt.

Das ist die Kehrseite der Freiheit, die er uns lässt.

 

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 Weil Gott allgegenwärtig ist, ist er auch in Dir.

Sieh zu, dass er sich dort wohl fühlt.

 

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 Mit der Vertreibung aus dem Paradies

wollte Gott nicht die menschliche Neugier bestrafen,

sondern die Missachtung der von ihm gesetzten Grenzen.

 

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Würde man Gottesdienstbesucher unter vier Augen fragen,

ob sie das wirklich glauben, was sie soeben beim

Glaubensbekenntnis ihrer Konfession mitgesprochen haben,

so wäre man vom Ergebnis sicher enttäuscht.

 

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Engel gibt es durchaus, wenn du nicht darauf bestehst,

dass sie Flügel haben müssen. Es sind z.B. Menschen,

die dir in einer gefährlichen Situation beistehen

und schneller wieder verschwinden,

als du dich bei ihnen bedanken kannst.

Oder Tiere, die so lange bellen, jaulen oder miauen,

und an deiner Bettdecke ziehen, bis du wach wirst

und merkst, dass dein Haus in Flammen steht.

 

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Leben, Lebensweise, Lebensweisheit

 

Am 10. Dezember 2016 sind bei dem Versuch, neue Inhalte in dieses Kapitel einzufügen, aus unerklärlichen Gründen alle bisherigen Inhalte verschwunden und damit die Arbeit von Jahren.

 

Die Rekonstruktion am 27. Januar 2017 verdanke ich einem Hinweis von Hans-Hilmar Bühler aus Berlin, der mich auf die Speicherung alter Webinhalte auf http://web.archive.org hinwies.

 

Alles, was uns antreibt,

hat letztlich seinen Ursprung im Egoismus.

Ist er doch eine elementare Voraussetzung für Evolution.

 

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Leben und Sterben, Werden und Vergehen,

sind elementare Bestandteile der Evolution.

Und die kennt keine Gerechtigkeit,

sondern nur Zweckmäßigkeit.

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Seine Talente zu nutzen, ist nicht nur klug,

sondern der Evolution gegenüber auch eine Verpflichtung.

 

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Egoismus ist die ehrlichste aller Triebfedern.

 

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Wenn unsere Urahnen nicht eine Reihe

schlechter Eigenschaften besessen hätten

wie Neugier, Habgier und Aggressivität,

so würden wir heute noch in Höhlen hausen .

 

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Man muss im Leben mitunter auch Dinge tun,

von denen man sich nicht viel verspricht,

bloß um sich später nicht vorwerfen zu müssen,

es nicht wenigstens versucht zu haben.

 

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Je komplexer der Sachverhalt,

desto wichtiger ist dein Bauchgefühl.

 

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Vom Verstand her mag zwar vieles

für deine Entscheidung sprechen.

Wenn dein Bauch damit aber nicht leben kann,

wirst du mit ihr nicht glücklich.

 

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Beim Widerstreit zwischen Bauch und Verstand

ist der Bauch zwar nicht der intelligentere,

aber der klügere Ratgeber.

 

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Ein Bauchgefühl entzieht sich jeder Argumentation.

 

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Dingen, die man eh nicht ändern kann,
sollte man wenigstens eine gute Seite abgewinnen.

 

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Je später Du ein Problem anpackst,

desto schwerer lässt es sich lösen.

 

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Probleme verirren sich immer zu denen,

die sie anpacken.

 

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Wenn Du willst, dass sich die Welt ändert,

so fange bei Dir an.

 

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Die meisten wollen zwar die Ersten,
die wenigsten aber die Einzigen sein.

 

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Man sollte den Tag zwar nicht vor dem Abend loben,

ihn vorher aber auch nicht tadeln. Oftmals sind nämlich

die Abende das Schönste am ganzen Tag,

von den Nächten mal ganz zu schweigen.

 

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Leute, die großzügig Kritik austeilen,
sind oftmals kleinlich im Einstecken.

 

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Pessimisten finden garantiert ein Haar in der Suppe.

Optimisten stört es nicht einmal, wenn der ganze Bart drin hängt.

 

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Für Optimisten beginnt mit dem Tod

ein neuer Lebensabschnitt.

 

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Optimisten haben keine Angst vor der Hölle,
weil sie diese für eine Erfindung von Pessimisten halten.

 

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Die mit Anwachsen eines Jackpots
hoch schnellende Zahl von Lottospielern

widerlegt die weit verbreitete Meinung,

dass heutzutage kaum noch einer an Wunder glaubt.

 

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Lottozahlen werden immer mit dem Zusatz

"Ohne Gewähr" bekanntgegeben.

Dabei wäre der Zusatz bei Wettervorhersagen

viel eher angebracht..

 

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Am sichersten, aber auch am wenigsten

gewinnt im Lotto derjenige, der gar nicht spielt:

nämlich seinen Einsatz.

 

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Weil wir uns am liebsten mit Leuten umgeben,

die unsere Ansichten teilen,

betreiben wir unbewusst geistige Inzucht.

 

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Mit zu viel Strenge schlagen
manche Eltern über die Stränge.

 

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Wer sich selbst ins Zeug legt,

überzeugt damit mehr,

als wenn er anderen am Zeug flickt.

 

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Auch wer nichts tut, kann etwas falsch machen.

Juristen nennen das "Begehen durch Unterlassen."

 

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Wer von unseren Ahnen konnte erahnen,

was Leute ohne Vermögen heute alles so vermögen?

 

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Es macht keinen Sinn, sich sinnlos zu betrinken.

Die Sinnlosigkeit des eigenen Lebens

wird dadurch nur noch deutlicher

und die Fähigkeit, daran etwas zu ändern, geringer.

 

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 Je höher einer seine Nase trägt,

desto leichter kann er stolpern.

 

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Berufs- und Lebenserfahrung sind

jedem noch so scharfen Intellekt überlegen.

 

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Wenn der Mensch die längste Berufserfahrung hat,

geht er in Rente,und mit der größten Lebenserfahrung stirbt er.

Welch eine Ressourcenverschwendung, wenn es nicht gelingt,

davon möglichst viel weiterzugeben.

 

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Gut und Geld kann man mehrmals verlieren,

seinen guten Ruf nur einmal.

 

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Geschickt verknüpft und interpretiert

kann man mit Statistiken alles beweisen,

sogar dass die Kinder vom Klapperstorch kommen.

 

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Wüssten wir von manch einem,

über den wir den Kopf schütteln,

wodurch er so geworden ist,

würden wir ihn wahrscheinlich

milder beurteilen.

 

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Wer Dir viel über andere erzählt,

erzählt anderen auch viel über dich.

 

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Die spärlichen Worte eines eher Schweigsamen

können mitunter mehr ausdrücken

als der Redeschwall eines Redseligen.

 

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Wer im Affekt imstande ist, etwas zu sagen,

ist im Affekt auch imstande, es umzusetzen.

 

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Wer Bauchschmerzen hat,

den trösten nicht die Unzähligen,

denen es weitaus schlechter geht.

Der denkt nur noch an seinen Bauch.

 

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So schlecht es dir auch gehen mag,

wie viel Grund zum Klagen du auch haben magst:

Es gibt bestimmt Unzählige, denen es noch schlechter geht

und die dich um deinen Zustand beneiden würden.

 

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Nicht jeder, der ungeduldig mit den Hufen scharrt,

hat das Zeug zum Rennpferd.

 

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Anders zu sein kann einsam machen.

 

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Stelle keine Fragen,

deren Beantwortung du nicht gewachsen bist.

 

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Man sollte keinen Menschen zu etwas ermutigen,

was für diesen zwar vorteilhaft,

aber eine Schuhnummer zu groß wäre.

 

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Für die banalsten Tätigkeiten werden

heutzutage Qualifikationsnachweise verlangt.

Und ausgerechnet für die verantwortungsvollste Tätigkeit,

nämlich Kinder in die Welt zu setzen,

ist das nicht der Fall.

 

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Halbwahrheiten sind gefährlicher als Unwahrheiten.

Weil sie schwerer zu entlarven sind.

 

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Was typisch für eine ganze Spezies ist,

sollte man dem Individuum nicht anlasten.

 

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Ein Mensch hat zu viele Seiten, Ecken und Kanten,

um in eine einzige Schublade zu passen.

 

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Den Genügsamen fehlt der Antrieb,

an Unbefriedigendem etwas zu ändern.

 

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Die meisten Menschen bezeichnen das als unveränderlich,

was sie nicht ändern wollen, obwohl sie es könnten.

 

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 Viele Menschen werden so gerne bedauert,

dass sie gar nicht einsehen,

an dem Anlass etwas zu ändern.

 

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Auch der Dümmste hat mal lichte Momente.

 

Liebe und Erotik

 

Verliebtsein ist der schönste Anlass,

um den Verstand zu verlieren.

 

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Bei der ersten großen Liebe

verlassen die Schmetterlinge im Bauch

ihren Kokon.

 

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Es ist besser, große Liebe kennengelernt

und wieder verloren zu haben,

als ihr nie begegnet zu sein.

 

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Große Liebe erstickt an zu engen Herzen.

 

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Die Liebe lässt uns lauter Dinge tun,

die wir ohne sie nie und nimmer täten.

 

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Einem geliebten Menschen treu zu bleiben

würde uns viel leichter fallen,

wenn er stets so bliebe wie zu der Zeit,

als wir ihm das versprochen haben.

 

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Den Partner zu wählen, den du mehr liebst, ist naheliegend.

Klüger ist es aber, den aber zu wählen, der dich mehr liebt.

 

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Frisch verliebt wollen sie gerne miteinander alt werden.

Wenn es dann so weit ist, macht sie sich jünger

und lässt ihn alleine alt aussehen.

 

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Sich zusammenraufen ist besser

als zusammen zu raufen.

 

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Es ist keinesfalls so,

dass man(n) einer Frau nicht mit Logik kommen darf.

Nur ist ihre Logik eine andere als seine.

 

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Einer Umfrage zufolge erwarten

viele Frauen von ihrem Partner,

dass er sie so akzeptiert, wie sie sind.

Wer hat dazu schon die Größe?

 

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Tertiäre Geschlechtsmerkmale spielen im Beziehungsalltag

eine wesentlich größere Rolle als primäre oder sekundäre.

 

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Wegen der Lust, die uns primäre

und sekundäre Geschlechtsmerkmale bereiten,

ertragen wir mitunter den Frust durch die tertiären.

 

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Ein Dekolleté regt die Phantasie des Betrachters an,

sich die Fortsetzung des Sichtbaren

im Unsichtbaren vorzustellen.

 

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Ein Dekolleté gilt als gewagt,

wenn es mehr zeigt als verbirgt.

 

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Allein durch das Lesen des Kamasutra

ist noch keiner zum feurigen Liebhaber geworden.

 

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Laut Grundgesetz sind zwar Männer und Frauen

gleichberechtigt. An den biologischen Realitäten

hat sich dadurch allerdings noch nichts geändert.

 

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Beziehungsprobleme resultieren vielfach daraus,

dass Unterschiede von den Partnern

stärker wahrgenommen werden als Gemeinsamkeiten

und dass sie als etwas Trennendes empfunden werden

und nicht als Bereicherung.

 

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Ist es nicht jammerschade, was nach vielen Jahren Ehe

von einer einstmals großen Liebe mitunter übrigbleibt?

Und das ohne irgend welche spektakulären Vorkommnisse.

Vielmehr durch eine Reihe kleiner Enttäuschungen,

Unachtsamkeiten, Lieblosigkeiten, Rücksichtslosigkeiten...

Was bleibt, ist die Erkenntnis,

dass der Prinz oder die Prinzessin von einst

ganz normale Menschen sind,

mit all ihren Stärken und Schwächen.

 

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Am besten lernt man einen Partner kennen,

wenn die Partnerschaft scheitert.

Leider kann man das vorab nicht testen.

 

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Medien

 

Briefträger werden leichter einen bissigen Hund los

als Prominente einen Skandalreporter.

 

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Um ständig eine hohe Zeitungsauflage

verkauft zu bekommen,

bedarf es größerer Bürgernähe

als für vier Jahre gewählt zu werden.

 

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Wer die Medien als vierte Gewalt im Staate bezeichnet,

der untertreibt. Liegt es doch letztlich in ihrer Hand,

wie die Vertreter der anderen Gewalten

vom Volk wahrgenommen werden.

 

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 Medien schaffen es mühelos, einen Politiker abzuschießen,

ohne dass auch nur ein einziger Schuss fällt.

 

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Um mit den Menschen in meinem Leben

in Verbindung zu treten oder Inhalte mit ihnen zu teilen,

brauche ich kein soziales Netzwerk. Ich rufe sie einfach an.

 

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Wie kann sich ein Netzwerk "sozial" nennen,

das persönliche Kontakte durch elektronische ersetzt?

 

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Dem Gründer eines sozialen Netzwerks

wird nachgesagt, dass er Menschen,

die ihm vertrauen, für Trottel hält.

Wenn das stimmt, so lässt sein weltweiter Erfolg

nur einen Schluss zu: Die Welt ist voller Trottel.

 

(siehe hierzu SPIEGEL Online vom 29. September 2010)

 

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Die Intensität, mit der wir bedrängt werden,

auf den "Gefällt mir"-Button

eines sozialen Netzwerks zu klicken,

grenzt inzwischen an Nötigung.

 

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Die "Likes" eines sozialen Netzwerks sind weniger

Ausdruck der Beliebtheit eines Unternehmens oder Produktes,

als vielmehr der Intensität, mit der dafür geworben wird.

 

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Naturwissenschaft, Physik, Technik

 

Das Hebelgesetz der Physik lehrt uns:

Wenn Du weißt, wo Du ansetzen musst,

kannst Du mit geringer Kraft viel bewegen.

 

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Im Gegensatz zu Gesetzen, die Menschen erlassen,

sorgen Naturgesetze selbst für ihre Einhaltung.

 

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Wer dauernd unter Strom steht,
den kann leicht der Schlag treffen.

 

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 Voreilige Schlüsse führen leicht zu Kurzschlüssen.

 

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Wir können uns der Erkenntnis,
"was die Welt im Innersten zusammenhält",
nur aymptotisch nähern. Erreichen werden wir sie nie.

 

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Die Natur vollstreckt mehr Todesurteile

als alle Staaten dieser Welt -

als Strafe für ungesunde Lebensweise.

 

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Politik

 

Auch wenn das wünschenswert wäre:

Politiker sind keine moralische Auslese,

sondern ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.

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Ein Politiker, der nach Überwindung einer Regierungskrise

mit kessen Sprüchen so tut, als ob ihn das alles nicht anficht,

kommt mir vor wie ein Vogel, der gerade der Katze entronnen ist,

sich auf den nächsten Baum schwingt und dort laut zu singen anfängt.

 

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Absolute Mehrheiten sind in der Politik selten.

Wer daher auf Partner angewiesen ist,

sollte sie auch wie Partner behandeln.

  Sonst kann es ihm mal so ergehen wie dem Kind,

mit dem kein anderes mehr spielen will.

 

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Ein Politiker, der bei seinem Amtseid auf den Zusatz

"so wahr mir Gott helfe" verzichtet,

kann weder auf göttliche Eingebungen

noch auf übernatürliche Kräfte hoffen.

Dabei bräuchte er sie öfter als gedacht.

 

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 Eigentlich ist es Aufgabe der Opposition,

Alternativen zum Regierungshandeln aufzuzeigen.

Behauptet eine Regierung, ihr Handeln sei alternativlos,

erspart sie der Opposition das Eingeständnis,

dass ihr auch nichts Besseres einfällt.

 

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Ein Regierungschef kann seine Politik

in dem Maße als alternativlos bezeichnen,

wie er selbst alternativlos geworden ist.

 

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Am Niveau der parlamentarischen Zwischenrufe der Opposition

kann man am besten erkennen, ob sie echte Alternativen

zu bieten hat oder nur herumalbert.

 

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Das kleinere Übel zu wählen ist allemal besser

als gar nicht wählen zu gehen.

 

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Wäre die Aussagekraft ihrer Plakate wahlentscheidend,

würde kaum eine Partei die Fünfprozent-Hürde nehmen.

 

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Wahlplakate müssen ertragen werden.

Nützen tun sie kaum; eher schaden sie.

 

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Nachdem wir jetzt wissen, dass wir millionenfach abgehört werden,

ist es ein Gebot der Höflichkeit, neben dem Gesprächspartner

auch die Mithörer zu begrüßen.

 

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Aus dem großen Lauschangriff der Amerikaner sollten wir lernen,
künftig mit dem Begriff "Freundschaft" vorsichtiger umzugehen.
Echte Freunde sind im Leben nämlich selten, in der Politik allemal.

 

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Milliardenfach Daten zu sammeln,

fällt Geheimdiensten ungleich leichter,

als daraus zeitnah die richtigen Schlüsse zu ziehen.

 

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Das trojanische Pferd besteht heutzutage nicht mehr aus Holz,

sondern aus moderner Elektronik,

die Verbündeten bei der Spionageabwehr helfen soll,

dann aber ein Eigenleben im Sinne seiner Lieferanten entwickelt.

 

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Spitzenpolitiker sollten sich von Journalisten

nicht zu einem klaren JA oder NEIN verleiten lassen.

Denn selbst der Mächtigste unter ihnen ist nicht so autonom,

dass Realisierung oder Verhinderung alleine in seiner Macht stehen.

 

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Bei Koalitionsverhandlungen ist es wie im Tierreich zur Paarungszeit:
Da geht man gepflegter miteinander um als im politischen Alltag.

 

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Drohungen sind eine Bankrotterklärung der Diplomatie.

 

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Die Deutschen haben mit ihrem Bundespräsidenten

zunehmend ein Problem. Wer es auch ist, was er auch sagt,

selbst wenn er nichts sagt: Die Zahl seiner Kritiker steigt,

ihre Hemmschwelle sinkt, an Unterstützern mangelt es.

Wie lange tun sich geeignete Persönlichkeiten das noch an?

 

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Parlamente gelten zwar als Legislative,

als gesetzgebende Körperschaft.

In der Regel werden Gesetze aber von der Regierung verfasst

und dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt.

Oftmals auch nur von den Regierungsfraktionen abgenickt.

 

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Wer gegen eine aktivere deutsche Rolle

in der Außen- und Sicherheitspolitik ist,

sollte wenigstens ein paar gescheite Vorschläge machen,

wie wir die aus unbewältigten Konflikten

resultierenden Flüchtlingsströme bewältigen sollen.

 

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Wir können unsere Spitzenpolitiker
schon deshalb nicht gerecht beurteilen,

weil wir weder denselben Informationsstand haben

noch deren vielfältige Abhängigkeiten kennen.

 

______________________________________________________

 

Wenn eine Regierung ihr Volk überfordert,

setzt sie damit ungewollt Kräfte frei,

die sie mit noch so viel Staatsgewalt

nicht mehr in den Griff bekommt.

So alternativlos die Regierung

ihr Handeln auch halten mag

und so verwerflich das auch sein mag,

was dann passiert.

 

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Würden unsere Spitzenpolitiker öfter an ihren Amtseid denken,

den Nutzen ihres Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden,

kämen wir einer bürgernahen Politik eine gutes Stück näher.

 

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Durch den Sturz eines Diktators

und das anschließende Chaos in seinem Land

kommen oftmals mehr Menschen ums Leben

als unter seiner Herrschaft.

 

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Tierische Analogien

 

Durch einen Heckspoiler

wird aus einem Mops

noch lange kein Windhund.

 

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Mit Mobbing haben die Gepflogenheiten vom Hühnerhof

Einzug in die menschliche Gesellschaft gehalten:

Wer anders ist oder sich nicht fügt,

der wird verpickt.

 

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Wer seine Vielweiberei mit den Gegebenheiten

auf einem Hühnerhof verteidigt, sollte bedenken,

dass dieses Privileg nur einem einzigen Hahn zukommt.

Die anderen landen im Kochtopf oder in der Grillstation.

 

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Das Huhn, das am lautesten gackert,

legt noch lange nicht die größten Eier.

 

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Wenn einmal der Wurm drin ist bei einem Vorhaben,

so bleibt er auch drin. Freiwillig verlässt ein Wurm nämlich

nie das Objekt seiner Begierde.

 

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Man sollte zwar keine schlafenden Hunde wecken,

dies aber auch nicht leichtfertig unterstellen.

Vielleicht sind sie ja in Wirklichkeit hellwach.

 

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Sei vorsichtig, wenn Dich jemand ködern will.
Für einen Fisch bedeutet der Köder die Henkersmahlzeit.

 

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"Vertraut mir", sagte der Wolf zu den Schafen.

Und weil sie das taten, wurden sie zum Synonym für Dummheit.

 

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Tod

 

Ich stelle es mir furchtbar vor,

seine Tage in dem Bewusstsein verbringen zu müssen,

dass es die letzten sein werden.

Dass man das nächste Frühjahr, das Zwitschern der Vögel

und das Blühen der Pflanzen nicht mehr erleben wird.

 

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Auch wenn ich meiner Frau krankheitsbedingt

immer mehr Arbeiten abgenommen habe,

die Küche daher nicht kalt, der Boden nicht schmutzig

und kein Brief ungeschrieben bleibt:

Mit ihrem Tod hat unsere kleine Familie ihre Seele verloren.

Früh geahnt; jetzt wissen wir es.

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Wir hätten ihr ein längeres Leben,

zumindest einen gnädigeren Tod gewünscht.

Aber das Schicksal hat uns nicht gefragt.

 

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Im Krankenhaus und Altersheim kann man sterben,

im Hospiz muss man es. Das sollte man bedenken,
so lange es noch Alternativen gibt.

 

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Was nützt die Bereitschaft von Medizinern und Pflegekräften,

die Schmerzen eines unheilbar Kranken zu minimieren,

wenn dieser zu schwach ist, den roten Knopf zu drücken

oder sich sonstwie zu artikulieren?

 

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Beim Blick in das Antlitz eines geliebten Menschen,

der uns soeben verlassen hat, verblasst vieles zur Nichtigkeit,

was bisher zwischen uns gestanden hat.

Bedurfte es dazu wirklich erst des Todes?

 

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In den vielen Jahren unserer Ehe ist meine Frau

ein so selbstverständlicher Bestandteil

meines Lebens geworden, dass ich mich

durch ihren Tod regelrecht amputiert fühle.

 

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Der Egoismus ist es, der zwischen uns steht, und

Unterschiede wichtiger als Gemeinsamkeiten erscheinen lässt.

Mit dem Tod bekommt diese unsichtbare Mauer Risse,

weil der Partner abhanden gekommen ist,

dem gegenüber man glaubt, sich behaupten zu müssen.

 

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Wenn unsere Stimme versagt.

können Blumen noch sprechen.

 

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Ihr Grab zu schmücken und zu pflegen
ist ein verdammt schwacher Trost dafür,

dass ich sonst nichts mehr für sie tun kann.

 

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Noch so viele Blumen auf deinem Grab

können nicht darüber hinwegtrösten,

was du verloren, was du gelitten hast.

 

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Jetzt, wo meine Frau tot ist, schäme ich mich,

Probleme mit manchen ihrer Eigenheiten gehabt zu haben.

Statt sie als unlösbaren Bestandteil ihres Wesens zu begreifen,

in dessen Gänze ich mich verliebt habe.

 

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Ein Friedhofsgespräch mit Angehörigen benachbarter Gräber

relativiert ganz schnell das eigene Leid.

 

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Manch einer, der einen geliebten Menschen verloren hat,

hadert zunächst mit Gott, dass er das zugelassen hat.

Die meisten wenden sich ihm später aber wieder zu,

weil er der Einzige ist, der - wenn überhaupt -

für den Verstorbenen noch etwas tun kann.

 

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Nach dem Tod eines Menschen wird uns bewusster,

was wir mit ihm verloren als zu seinen Lebzeiten,

was wir mit ihm besessen haben.

 

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Wohl dem, der nach dem Tod eines geliebten Menschen
sich rückblickend nichts vorzuwerfen hat.

 

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Das Schlimmste am Tod ist seine Endgültigkeit.

Das Ende aller Konjunktive, aller aufgeschobenen Absichten,

man müsste, könnte, sollte, hätte schon längst tun sollen ...

 

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Wirtschaft, Werbung, Arbeitswelt

 

Die Werbung redet den Leuten ein,

dass sie unbedingt etwas haben müssen,

was sie bisher gar nicht vermisst haben.

 

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Kunst der Werbung ist es,

Bedürfnisse zu wecken,

damit daraus ein Bedarf entsteht.

 

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Würden die Leute nur noch das kaufen,

was sie wirklich brauchen,

hätten wir die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten.

 

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Werbeagenturen rühmen sich gerne ihrer großen Kreativität.

Woher stammen dann bloß die vielen blöden Werbesprüche?

 

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Zu manchen Werbesprüchen fällt mr wirklich nichts mehr ein.

Warum soll es mir da besser gehen als dem Werbetexter?

Dem ist ja offensichtlich auch nichts Gescheites eingefallen.

 

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Seit sich eine große deutsche Bank für den Slogan

"Leistung aus Leidenschaft" entschieden hat,

wird dieser jetzt in allen möglichen Variationen kopiert.

Fällt dem Volk der Dichter und Denker

wirklich nichts Besseres mehr ein?

 

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Würde konsequent all das umgesetzt, was heute schon

mit elektronischer Datenverarbeitung möglich ist,

gäbe es eine unbeschreibliche Massenarbeitslosigkeit.

 

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Ebenso wenig, wie es Allheilmittel gibt,

gibt es Spitzenmanager, die für alle Phasen

eines Unternehmens gleich gut geeignet sind.

 

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Herrscht in einem Unternehmen ein Ungeist,

so ist dieser schwerer zu bekämpfen

als multiresistente Keime in einer Klinik.

 

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Die Kasse muss zwar stimmen.

Dauerhaft motivieren kann man
Mitarbeiter mit Geld aber nicht.

 

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Unternehmensberater sollen zwar unabhängig sein.

Vielfach ist aber schon bei Auftragserteilung vorgegeben,

was aber am Ende rauskommen soll.

Nur die Begründung fehlt noch.

 

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Die Auftragschance eines Unternehmensberaters

wächst in dem Maße, wie er bereit und in der Lage ist,

die vorgefasste Meinung seines Auftraggebers

argumentativ zu untermauern.

 

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In ein besseres Betriebsklima zu investieren bringt mehr

als manch eine Rationalisierungsmaßnahme.

 

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Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe,

die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein.

 

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Unternehmerische Fehlentwicklungen resultieren öfter

aus der Missachtung kaufmännischen Basiswissens

als aus Wissenslücken in Volks- oder Betriebswissenschaft .

 

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Glaube keinem Gutachten,

das Du nicht selbst in Auftrag gegeben hast.

 

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Der Chef einer deutschen Großbank bezeichnete mal den

Schaden von 50 Mio DM, der seinem Haus

durch eine Großpleite entstanden war, als „Peanuts“.
Spricht Otto Normalverbraucher heutzutage von Peanuts,
meint er allenfalls „Mikropeanuts“ oder gar nur „Picopeanuts“.

 

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Nicht nur bei Behörden, sondern auch bei anderen

Großorganisationen hört man den "Amtsschimmel"

mitunter so oft wiehern, dass man meinen könnte,

man habe es mit einem ganzen Gestüt zu tun.

 

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Früher war man stolz,

bei einem renommierten Großunternehmen

eine Lehrstelle bekommen zu haben

und nach vielen Berufsjahren

dort in Rente gegangen zu sein.

 

Heutzutage kommt es immer öfter vor,

dass es das Großunternehmen,

in dem man viele Jahre beschäftigt war,

bei Renteneintritt nicht mehr gibt.

Und dass man seine Betriebsrente

von einem anderen Unternehmen bekommt,

in dem man nie gearbeitet hat.

 

Trotzdem gut zu wissen, dass in Deutschland

unverfallbare Rentenanwartschaften

trotz aller Unternehmensverkäufe ,

Fusionen und Umbenennungen erhalten bleiben

und nicht etwa in dunklen Kanälen verschwinden.

 

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 Letzte Aktualisierung: 27.01.2017